
Stiefvater mit Messer lebensgefährlich verletzt
Vor dem Kölner Landgericht wird heute eine Messerattacke in Bergisch Gladbach-Schildgen neu aufgerollt. In dem Berufungsverfahren muss sich ein 27-jähriger Mann aus Schildgen für einen Angriff auf seinen Stiefvater verantworten.
Veröffentlicht: Donnerstag, 20.08.2020 04:08
Das Opfer war bei der Tat im Januar 2018 lebensgefährlich verletzt worden.
Vor dem Bergisch Gladbacher Amtsgericht war der Angeklagte mit einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung und einer Zahlung von 8.000 Euro Schmerzensgeld davongekommen. Dagegen hatte die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Grund für das vergleichsweise milde Urteil des Amtsgerichts war das Motiv des 27-Jährigen: Er habe seine Mutter nach einem Streit mit dem Stiefvater schützen wollen, so damals die Feststellung des Gerichts.
Direkt im Anschluss an seine Tat hatte der Angeklagte den Rettungswagen gerufen, Ärzte konnten das Leben des Stiefvaters durch eine Notoperation retten.