
Studie zum Glücksspiel-Angebot im Bergischen
Fast zwölf Millionen Euro haben Spielerinnen und Spieler zuletzt allein in sechs Bergischen Kommunen an Spielhallen-Automaten verloren. Das zeigt die neue Rote Studie der Landes-Fachstelle Glücksspiel-Sucht. Sie erfasst alle zwei Jahre das Glücksspiel-Angebot in NRW und liefert konkrete Zahlen für einzelne Kommunen.
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In Gummersbach haben Spieler hochgerechnet rund 2,3 Millionen Euro in Spielhallen-Automaten gelassen, in Wermelskirchen und Rösrath waren es nur minimal weniger. In Overath und Waldbröl verloren Spieler um die 1,8 Millionen Euro, in Burscheid waren es immerhin noch rund 1,4 Millionen.
Dabei ist die Zahl der Geldspiel-Geräte in fast allen Kommunen im Zehn-Jahres-Vergleich teils drastisch zurückgegangen, in Gummersbach um fast 70 Prozent. Beratungs-Angebote für Betroffene gibt es hingegen kaum: Im Oberbergischen Kreis laut Studie gerade einmal zwei.