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Sturm Eberhard für Waldwirtschaft katastrophal

Die Auswirkungen des Sturms Eberhard auf die Waldwirtschaft sind katastrophal, so ein Sprecher des Regionalforstamtes Bergisches Land. Und das, obwohl der Schaden mit bisher 50 000 Kubikmetern Holzbruch deutlich unter dem liegt, was der Sturm Frederike Anfang letzten Jahres verursacht hat. Das liegt vor allem an der Borkenkäferplage. Die extrem vielen Käfer, die in den Wäldern überwintert haben, finden in dem Bruchholz optimale Brutstätten um sich ungestört weiter zu vermehren.

Zurzeit seien Waldbesitzer, Unternehmer und Forstbeamte aber noch komplett damit ausgelastet, die Borkenkäferschäden aus dem letzten Jahr zu beseitigen, sagt der Sprecher weiter. Ein weiteres Problem ist, dass der Holzmarkt immer noch durch das viele Holz übersättigt ist, das im letzten Jahr durch den Sturm Frederike und die Borkenkäferplage auf den Markt geschwemmt worden ist. Das Holz, das jetzt durch den Sturm Eberhard zusätzlich auf den Markt kommt, würde den Holzpreis noch weiter nach unten drücken.

Veröffentlicht: Dienstag, 12.03.2019 06:36

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