
Sturmtief Zoltan: 180 Einsätze allein in Oberberg
Sturmtief Zoltan hat für einiges an Arbeit für die bergischen Feuerwehren gesorgt. Die gute Nachricht: Weder in Rhein- noch in Oberberg hat es Verletzte gegeben. Allein im Oberbergischen hat es bisher rund 180 wetterbedingte Einsätze gegeben, sagt die Leitstelle. Im Rheinisch-Bergischen waren es etwa 70. In den meisten Fällen sind Bäume auf die Straße gestürzt, aber auch Telefonleitungen hat es erwischt.
Veröffentlicht: Freitag, 22.12.2023 05:21
Die ersten Einsätze im Bergischen hat es bereits Donnerstagmittag gegeben. Ab circa 17 Uhr sind die Leitungen dann in beiden Kreisen heiß gelaufen: Schwerpunkte in Oberberg waren der Kreissüden und die Mitte, vom Bereich Morsbach/Waldbröl bis nach Engelskirchen.
Aber auch in Lindlar gab es einiges zu tun: In Linde ist zum Beispiel ein Baum auf ein Auto und ein Haus gestürzt. Die L 336 zwischen Reichshof-Denklingen und Oberwiehl ist wegen umgestürzter Bäume voraussichtlich bis Freitagnachmittag gesperrt. Im Rheinisch-Bergischen hat es keine besonderen Schwerpunkte gegeben.
Gegen 23 Uhr hat die Zahl der Einsätze dann merklich abgenommen. Aktuell gibt es noch einzelne Meldungen. Trotzdem sind die Feuerwehren weiter in erhöhter Alarmbereitschaft. Sie haben die Wetterlage genau im Blick und stehen in engem Austausch mit den Kommunen und Wasserverbänden. Auch die Bereitschaft steht parat. Die Feuerwehr bittet darum, Wälder aktuell zu meiden: Durch den aufgeweichten Boden ist die Gefahr, dass weitere Bäume umstürzen groß. Außerdem könnten weitere Äste brechen.