
Tafeln: Weiter Arbeit an der Belastungsgrenze
Wesentlich mehr Bedürftige, aber weniger Lebensmittelspenden und steigende Kosten. Trotz der Finanzspritze vom Land in Höhe von bis zu 7.500 Euro sind die Tafeln bei uns im Bergischen nach wie vor an ihren Belastungsgrenzen. Denn alleine mit diesem Geld können nicht alle Problem gelöst werden, sagen sie.
Veröffentlicht: Donnerstag, 02.02.2023 12:44
An den Tafeln in Rösrath und Gummersbach herrscht immer noch Aufnahmestopp, in Waldbröl werden Ausgabetermine gestrichen. Der Lebensmittelmangel ist aber nur ein Problem.
Die Versorgung von noch mehr Menschen scheitert oft aus logistischen Gründen: selbst wenn wir mehr Personal hätten, wären unsere Räume zu klein. Und wenn die Räume größer wären, würden die Zeitfenster nicht ausreichen, um alle Besucher zu versorgen, sagt der Sprecher der Tafel in Gummersbach. Aktuell versorgen die bergischen Tafeln jeweils um die 1000 Menschen in der Woche.
Da die Zahl der Bedürftigen voraussichtlich weiter steigt, fordert der Bundesverband der Tafeln von der Politik konkrete Versorgungskonzepte.