
Talsperren: Wupperverband passt Wasserabgabe erneut an
Ein historisch trockener Juli, weiter sinkende Talsperren-Füllstände - die mehrwöchige Dürre im Bergischen stellt den Wupperverband vor immer größere Herausforderungen. Die Wupper-Talsperre ist nur noch zu 28 Prozent gefüllt. Darum reagiert der Verband jetzt erneut.
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Der Wupperverband managt die Wasservorräte bereits seit Monaten aktiv - sb sofort greift die nächste Stufe. Es wird noch weniger Talsperren-Wasser als zuletzt in die Wupper eingespeist: Die sogenannte Niedrigwasser-Aufhöhung aus der Wupper-Talsperre sinkt auf 2.500 Liter pro Sekunde. Anfang August war sie schon einmal gesenkt worden.
Gleichzeitig wird die Bever-Talsperre in Hückeswagen mehr eingebunden. Sie hat aktuell noch mehr Wasser und kann damit die Wupper-Talsperre entlasten. Ziel ist es, die vorhandenen Vorräte für die kommenden Monate so gut wie möglich zu strecken. Alle Maßnahmen sind mit der Bezirksregierung Köln abgestimmt.
Was den bergischen Gewässern jetzt am besten helfen würde, ist anhaltender Regen, sagt der Verband.