
In eine gut sortierte Küche gehört eine elektrische Parmesanreibe. In meinem Haushalt stehe ich mit dieser Meinung zwar alleine da, dennoch habe ich mich nach langer Diskussion vor kurzem endlich durchsetzen können und das gleiche Modell angeschafft, das seinerzeit schon Alfred Biolek in seiner Kochshow begeistert hat. Ein fantastisches Gerät! Überhaupt kann ich mich, zum Leidwesen meiner Frau, für fast jedes Küchengadget begeistern. Vom Sous-Vide-Stick über den akkubetriebenen Dosenöffner bis hin zum Pesto-Aufsatz für den Stabmixer habe ich im Laufe der Zeit eine Vielzahl von mehr oder auch weniger nützlichen Geräten in unsere Küchenschränke eingeschleust. Ein Aufschrei meiner Frau ist jeweils ein sicheres Zeichen dafür, dass sie wieder eins entdeckt hat. Das Ausmaß ihres Ärgers entspricht dabei meist der Größe des neuen Geräts. Wenn es wenig Platz einnimmt, so wie etwa der wunderbare „Eierschalensollbruchstellenverursacher“, komme ich mit einem kurzen bösen Blick und anschließendem Kopfschütteln davon. Problematischer sind die größeren Küchenhelfer wie etwa die zuletzt angeschaffte Heißluftfritteuse. Deshalb muss der von mir ins Auge gefasste Slow-Juicer nun noch etwas warten, bis der Frittenärger verflogen ist. Ebenso wie die Eismaschine, deren Anschaffung wohl bis mindestens kommenden Sommer verschoben werden muss. Allerdings ist ein toller vollautomatischer Pastamaker gerade im Angebot. Eine ideale Ergänzung zur Parmesanreibe und auch gar nicht so groß - die Nudelmaschine hätte zwischen dem Induktions-Milchaufschäumer und dem Eiswürfel-Crusher noch ausreichend Platz. Meiner Frau habe ich das Angebot mal gezeigt. Es ist ja bald Weihnachten!