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"Temperierte Straße": Test gegen Fahrbahnschäden
© Guido Rosemann, BASt
Temperierte Straße
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"Temperierte Straße": Test gegen Fahrbahnschäden

Eine Straße, die im Winter geheizt und im Sommer gekühlt wird: Auf dem Testfeld der Bundesanstalt für Straßenwesen am Kreuz Köln-Ost wird so eine Straße gerade gebaut. Die „Temperierte Straße“ ist ein Test, der jetzt begonnen hat und drei Jahre dauern soll. 600.000 Euro kostet das Projekt.

Veröffentlicht: Freitag, 25.06.2021 11:14

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55 Meter lang ist die Teststrecke, die teilweise durch Rohrleitungssysteme temperiert wird, teilweise mittels durchströmter Zwischenschichten. Eingebaute Temperatursensoren und Wärmebildkameras überwachen dabei die Temperatur der Straße. Ziel des Versuchs ist die Verringerung von Straßenschäden. Denn Frost im Winter führt zu Rissen, Hitze im Sommer zum Beispiel zu Spurrinnen auf der Fahrbahn. In der Praxis könnte das System zum Beispiel gezielt auf Strecken eingesetzt werden, die immer wieder von Blitzeis betroffen sind, heißt es von der in Bergisch Gladbach ansässigen Bundesanstalt.  




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