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Ticket-Preiserhöhung ist beschlossene Sache
© VRS GmbH/Smilla Dankert
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Ticket-Preiserhöhung ist beschlossene Sache

Explodierte Kosten für Personal, Energie und Material in Kombination mit den Corona-Nachwehen und der Unsicherheit über die Finanzierung des Deutschlandtickets. Die Finanzlage für die Verkehrsbetriebe ist so angespannt wie nie. Das sagt der Verkehrsverbund Rhein-Sieg. Als Konsequenz daraus hebt er die Preise ab dem 1.Januar 2024 an.


Veröffentlicht: Freitag, 29.09.2023 07:04

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Dass die Preise für Bus und Bahn im VRS-Gebiet deutlich steigen werden, war schon Mitte des Monats klar. Seit der Verbandsversammlung gibt es die Zahlen dazu: im Schnitt gehen die Preise um 10,4 Prozent nach oben. Faktisch seien davon aber nur wenige Fahrgäste betroffen, sagt der VRS, da die meisten das Deutschlandticket nutzen, bei dem der Preis sich nicht erhöht.

Hätte man der Erhöhung nicht zugestimmt, hätten die Kreise und Städte im VRS im nächsten Jahr ein Einnahmen Minus von rund 90 Millionen Euro ausgleichen müssen . Da auch sie finanziell am Limit sind, sei das keine Option.

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