
Für den Routinebesuch mit Hund oder Katze mindestens 23,62 Euro fällig – aktuell ist es teils weniger als die Hälfte.
Doch nicht nur Halter von Hund, Katze und Maus müssen mehr zahlen: Auch Nutztier-Halter, wie unsere bergischen Milchbauern müssen tiefer in die Tasche greifen. Hier liegt das Plus bei knapp 8 Euro pro Behandlung. Mit Blick auf die finanziell ohnehin schon schwierige Lage, ist das ein weiterer Tropfen, der für einige Betriebe das Fass endgültig zum Überlaufen und das Aus bedeuten könnte, sagt die oberbergische Kreisbauernschaft.
Auch die Tierärztekammer Nordrhein schätzt, dass die neuen Gebühren in der aktuellen Situation für viele Halter problematisch sind, betont aber, dass sie längst überfällig sind, damit die Tierarztpraxen wirtschaftlich arbeiten können. Zumal sie VOR dem Ukraine-Krieg beschlossen wurde.