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''Tiere im Winter''
© Radio Berg
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''Tiere im Winter''

Wenn es im Bergischen so richtig knackig kalt wird müssen die Tiere gewappnet sein oder nicht? Der Affen-und Vogelpark in Reichshof-Eckenhagen hat dabei an alle Tiere, die es gerne muckelig warm haben, gedacht. Nachher gibt es noch ein riesiges Affentheater und das wollen wir doch nicht. Also müssen manche Tiere winterfest untergebracht werden.

Veröffentlicht: Montag, 12.12.2022 06:29

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Parkleiter und Tierarzt Ludger Schmidt hat alles im Griff, um die kleinen Äffchen und Erdmännchen warm über den Winter zu bringen:

Alle Tierarten, die irgendwie Frost empfindlich sind, sind drin. Wir haben bei ganz vielen Tierarten Wärmelampen oder Wärmepumpen aufgebaut. Wir arbeiten außerdem mit Wärmeplatten und Wärmegeneratoren. Dafür geht jedoch auch eine Menge Strom drauf.

An den Tieren wird aber nicht gespart, das Tierwohl geht vor. Eine Tierart ist jedoch die größte Frostbeule.

Das sind die Totenkopfaffen. Die haben auch einen muckelig beheizten Stall mit 20 Grad. Die grüßen zwar fröhlich durch die Scheibe, aber die kommen jetzt nicht mehr raus.

Der Affen-und Vogelpark hat aber auch Tiere, die sich gerade jetzt richtig wohl fühlen bei den knackigen Temperaturen:

Wir haben natürlich alle möglichen Tiere, die auch winterfest sind. Ein Klassiker ist der Polarfuchs. Aber auch unsere Zwergotter sind auch ganzjährig draußen. Die haben aber auch wieder rum einen Stall, in dem sie Wärmepunkte haben und sich wieder einmuckeln können. Unsere Wellensittiche sind auch ganzjährig draußen. Sie haben aber auch, ähnlich wie die Otter, Wärmepunkte drinnen im Stall zum aufwärmen.

So ein Zwergotter kann aber auch ganz schön undankbar sein....:

Unsere Otter haben auch sofort eine Schwachstelle aufgezeigt und das waren die Kabel. Die müssen auch Otter-fest sein. Die haben sie nämlich angeknabbert.

Was für ein Theater.

Wenn die Berberaffen nicht mit Ausbüxen beschäftigt sind, kuscheln sie gerne, um sich warm zu halten. Sie sind nicht auf die Wärmepunkte angewiesen:

Die Berberaffen sind ganzjährig draußen und kommen mit den Temperaturen problemlos klar. Die haben besonders in kalten Nächten die Methode, dass sie sich in Gruppen von drei, vier oder fünf Affen zusammen kuscheln, um sich gegenseitig Wärme zu spenden.
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