Tipps und Tricks: So könnt ihr an Tankstellen Geld sparen

Was ist derzeit ein grausamer Ort? Richtig: die Tankstelle. Die Preise kennen derzeit nur eine Richtung: nach oben. Wir zeigen auf, wie man Sprit sparen kann.

Vielerorts wurde sogar schon die 2-Euro-Marke an Tankstellen geknackt. Und das wird auch wohl noch eine Zeit lang so bleiben. Aber trotz alledem kann man mit einfachen Tricks hier und da Sprit sparen. Man kann in der Tat bis zu 20% Sprit sparen, wenn man einige Tipps beim Fahren selbst beachtet. Viele fahren zum Beispiel mit zu wenig Reifendruck, das allein erhöht den Spritverbrauch. Dann gibt es auch noch versteckte Verbraucher im Auto. "Man kann auch auf unnötige Geräte mal verzichten, beispielsweise die Musikanlage oder Sitzheizung. Außerdem lohnt es sich, spritsparend zu fahren. In dem man möglichst schnell die Gänge hochschaltet und mit niedriger Drehzahl fahren", empfiehlt Johannes Giewald vom ADAC. Wer vorausschauend fährt, spart auch - heißt: rechtzeitig bremsen, möglichst viele Rollphasen und wenig beschleunigen.

Apps zum Sprit sparen

Digitale Hilfen gibt es für die Autofahrer auch. Es gibt viele gute Apps auf dem Markt, die die Spritpreise in Echtzeit anzeigen. "Clever Tanken" zum Beispiel oder die ADAC-Tank-App. Es gibt teilweise große Preis-Unterschiede bei den Tankstellen. Ein richtiges Timing beim Tanken ist entscheidend. "Am günstigsten tanken Autofahrer in der Zeitspanne zwischen 18 und 19 Uhr sowie zwischen 20 und 22 Uhr", so ADAC-Experte Johannes Giewald. Auf Autobahnen sollten eher Autohöfe als Raststätten mit angeschlossener Tankstelle angefahren werden - auch wenn Autohöfe etwas weiter außerhalb liegen.

Elektro-Autos als Ausweg

Viele behaupten, dass man einfach auf ein E-Auto umsteigen sollte, schon wären alle Probleme gelöst. Ist das so? Durchaus - ein Durchschnittsfahrer kann im Jahr über 600 Euro im Vergleich zum Benziner sparen. Aber, ob sich der hohe Preis für ein E-Auto lohnt, hängt dann davon ab, wieviel man fährt, welche Lademöglichkeiten man hat und auch welche Reichweite man benötigt um von A nach B zu kommen. Soviel ist klar: Diese Berechnungen sind nicht für alle gleich.

Wer ein Elektro-Auto kaufen will, kann aber bis zu 9000 Euro Fördermittel erhalten. Auch eine Wallbox fürs Laden zu Hause wird mit 900 Euro gefördert. Wer sich also damit näher beschäftigen will, kriegt auf dieser Seite hier die wichtigsten Infos: https://www.elektromobilitaet.nrw/.

Autoren: Thorsten Ortmann / Joachim Schultheis

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