
Töchter der getöteten Mutter sagen im Gummersbacher Mordprozess aus
Im Mordprozess um die Tötung seiner Ehefrau in Gummersbach-Bruch haben die beiden Töchter gestern am Kölner Landgericht ausgesagt und von der starken Alkoholsucht der Mutter berichtet. Angeklagt ist der 57-jährige Familienvater. Er hat gestanden seine Frau im vergangenen Dezember mit einem Messerstich in den Hals getötet zu haben.
Veröffentlicht: Donnerstag, 16.05.2019 04:35
Wie mehrere Zeitungen heute berichten haben sich die Töchter hinter ihren Vater gestellt. Die Mutter habe mit ihrer starken Sucht über Jahre die Familie kaputt gemacht. Der Schuldenberg sei so sehr gewachsen, dass das Elternhaus zwangsversteigert wurde. Die Räumung sollte ursprünglich gut zwei Wochen nach der Tat stattfinden.
Gut 500 leere Schnapsflaschen lagen im Schuppen neben dem Haus
Nach dem Tod der Mutter waren im Schuppen neben dem Haus bis zu 500 leere Schnapsflaschen gefunden worden. Der Vater habe das Verhalten seiner Frau jahrelang ausgehalten, bis das Fass am Tattag nach einem weiteren Streit übergelaufen war, sagte eine der Töchter sinngemäß. Der Prozess wird übernächste Woche fortgesetzt-