
Trickbetrug: Polizei und Sparkasse wollen vorbeugen
"Haben Sie den Geldbetrag abgehoben, weil Sie telefonisch dazu aufgefordert wurden?" und "Hat sich der Anrufer als Polizist, Arzt oder Angehöriger ausgegeben?" Solche und ähnliche Fragen sollen künftig auf Briefumschlägen stehen, wenn man im Rheinisch-Bergischen oder Oberbergischen höhere Geldbeträge bei der Kreissparkasse Köln abhebt. Für die Aktion arbeitet die Bank mit der Polizei zusammen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 16.06.2021 14:57
Hintergrund sind die immer weiter steigenden Fallzahlen von Telefonbetrug bei uns im Bergischen und auch NRW-weit. Alleine zwischen 2017 und 2019 sind in NRW durch Maschen wie den "Enkeltrick" oder "Falscher Polizist" Schäden in Höhe von 39 Millionen Euro entstanden. Hier sollen die bedruckten Briefumschläge helfen.
Die hat die Kreissparkasse in Kooperation mit der Polizei entworfen und sie sollen Kunden noch stärker für das Thema sensibilisieren. Wer eine der abgedruckten Fragen mit "Ja" beantworten kann, soll sich am besten direkt an die Polizei wenden. Vor allem wenn bei Telefonanrufen nach Bargeld, Wertsachen, PIN oder TAN gefragt wird, ist das ein sicheres Indiz für einen Betrüger.