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Über den Vorteil, eine Fußballmama zu sein
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Über den Vorteil, eine Fußballmama zu sein

Nicole kommt ganz schön rum im Bergischen in den letzten Monaten.

Veröffentlicht: Montag, 16.05.2022 04:59

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Ich muss Euch heute mal davon berichten, wie ich in den letzten Monaten überwiegend meine Wochenenden verbringe – das heißt, ich formuliere um: Ich möchte berichten, WO ich meine Wochenenden verbringe. Es ist der Fußballplatz. Wobei das auch schon wieder falsch ist: Es sind Fußballplätze in der Mehrzahl und sie sind überall im Bergischen verteilt. Ich bin eine Fußballmama. Für meinen siebenjährigen Sohn gibt es nichts Schöneres, als hinter einem Fußball herzurennen, vorzugsweise mit seinen Mannschafts-Jungs der DJK Dürscheid. Sie verlieren leider ziemlich viel, aber sie haben alle trotzdem total viel Bock auf Fußball. Manchmal kommt es mir allerdings so vor, als hätten schon die Kleinen eine Taktung wie ein Bundesligaprofi: Freundschaftsspiele, Meisterschaftsspiele, Spielefeste, Turniere. Wo wir wieder beim Ausgangspunkt wären: Ich bin gefühlt nur noch auf Fußballplätzen.

Und da kommt man ganz schön rum im Bergischen: Da zuckelt man dann am frühen Samstagmorgen in Kolonne den Berg hoch in Richtung Marialinden oder den Berg runter nach Altenberg. Friert bei Regen auf dem Fußballplatz in Hand oder versucht, beim SV Bergisch Gladbach einen Parkplatz zu erwischen. In Bechen haben wir Muddis wunderbar in Liegestühlen in der Sonne gesessen (die Väter stehen immer direkt am Spielfeldrand!), in Biesfeld war die Bewirtung im Vereinsheim großartig. So lerne ich das Bergische gerade nochmal von einer ganz anderen sportlichen Seite kennen. Und auch wenn es oft ziemlich früh ist (Treffen 8.15 Uhr!) und mir das Wetter auch manchmal nicht so richtig fußballtauglich erscheint (logo wird auch bei Schnee gespielt!), sitzen wir Eltern ja alle in einem Boot. Wir fiebern alle mit, wenn die Mäuse auf dem Fußballplatz stehen. Und ich freue mich dann oft im Stillen, wenn ich in die Gesichter der anderen Eltern schaue: „Ach guck, die sieht auch noch ziemlich müde aus und ist auf der Suche nach dem ersten Kaffee!“

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