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Wanderwege nach dem Hochwasser
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Umfangreiche Infos zum Hochwasserrisiko

Egal ob sichtbar oder nicht: Das Hochwasser im Juli 2021 hat im Bergischen und NRW einiges an Schäden verursacht - bei vielen Betroffenen vor allem auch psychisch: Sobald es mehr regnet, kommt die Angst wieder hoch. Damit das Sicherheitsgefühl sich bessert, bietet das Land die unterschiedlichsten Möglichkeiten an, um sich zu informieren. Darauf weist es jetzt, mit dem Start der Saison für Winterhochwasser noch einmal hin.


Veröffentlicht: Montag, 04.11.2024 08:58

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Was passiert, wenn Menschen von Hochwasser überrascht werden, hat man zuletzt in Spanien gesehen. Solch ein Szenario soll es hier nicht geben. Und da mit dem Klimawandel auch hier bei uns das Risiko für Hochwasser immer weiter steigt, will das Land noch einmal auf alle Möglichkeiten, sich zu informieren, aufmerksam machen. Das sind zum einen unterschiedliche Apps wie NINA oder "Meine Pegel", aber auch Portale wie das Hochwasserportal NRW. Ergänzt wird das durch unterschiedliche Risiko- und Gefahrenkarten. Grundlage für alle Angebote ist das Pegelnetz des Landes-Umweltamtes. Das hat Zugriff auf mehr als 300 Pegel in NRW, Tendenz steigend.


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Die Angebote sind umfangreich

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1. Hochwasserportal NRW

Um die Öffentlichkeit schnell bei einer Gefahrenlage zu informieren, betreibt das LANUV das Hochwasserportal.NRW, auf dem fortlaufend Messdaten von derzeit 304 Pegeln in NRW veröffentlicht werden.Bei bevorstehenden und aktuellen Hochwasserlagen werden auch hydrologische Lageberichte zur Entwicklung der Situation zur Verfügung gestellt. https://hochwasserportal.nrw/lanuv/webpublic/index.html#/Start

2. Hochwasserinformationen über die Warn-App NINA

Wer die App installiert und unter Hochwasserwarnungen „Benachrichtigungen erhalten“ aktiviert, erhält entsprechende Hochwasserinformationen des LANUV. Nutzerinnen und Nutzer können wahlweise Daten für den aktuellen Standort oder für selbst festgelegte Orte abonnieren. Seit diesem Jahr werden in Nordrhein-Westfalen bei drohendem oder eingetretenem Hochwasser regionale Hochwasserinformationen für 17 Flusseinzugsgebiete in Nordrhein-Westfalen bereitgestellt und die Bevölkerung aktiv informiert. Informationen und Download über www.bbk.bund.de: Warn-App-NINA

3. Umweltportal NRW

Das Umweltportal NRW ist die erste Anlaufstelle für behördliche Daten, Fakten und Informationen. Es bietet Zugang zu Hunderten von Webseiten, Messergebnissen, Übersichts-Karten, Umweltindikatoren, Berichten und Dokumenten. Auch aktuelle Warnmeldungen zu Umweltereignissen können abonniert werden. www.umweltportal.nrw.de

4. Hochwasserinformationen über die MeinePegel-App

„MeinePegel“ ist die gemeinsame Wasserstands- und Hochwasser-Informations-App aller Bundesländer. Zusätzlich können in dieser App benutzerdefinierte Schwellenwerte für persönlich relevante Pegel eingerichtet werden, bei deren Überschreitung dann eine Benachrichtigung über das Smartphone erfolgt. Informationen und Download über www.hochwasserzentral.info: Meine Pegel

 

5. Hochwassergefahren- und -risikokarten

Für Gewässer, an denen ein signifikantes Hochwasserrisiko für Gesundheit, Umwelt, Kulturerbe oder wirtschaftliche Tätigkeiten besteht (Risikogewässer), werden in Nordrhein-Westfalen sogenannte Hochwassergefahren- und ‑risikokarten erstellt. Nordrhein-Westfalen hat 456 Risikogewässer mit einer Gesamtlänge von ca. 6000 Kilometer ausgewiesen. Die Karten zeigen an, wo in einer Region oder Stadt konkret Gefahren durch Hochwasser bestehen. Auf dieser Basis kann das individuelle Risiko bewertet und vorgebeugt werden. Die veröffentlichten Karten finden Sie unter: hochwasserkarten.nrw.de. Hintergrundinformationen zu den Hochwassergefahren‑ und ‑risikokarten finden Sie unter: flussgebiete.nrw.de/hochwasserthemen

Erste Anhaltspunkte zur Abschätzung der Starkregengefahren am jeweiligen Wohnort kann die Starkregengefahrenhinweiskarte Nordrhein-Westfalen bieten, die wie die Hochwassergefahrenkarte die Auswirkungen bestimmter vordefinierter Szenarien darstellt: Geoportal NRW. Vielfach gibt es zudem detaillierte Angebote und Informationen der Städte, Kreise und Gemeinden: Kommunale Starkregengefahrenkarten. Daneben informiert der Deutsche Wetterdienst (DWD) über Wettergefahren.

6. FloodCheck-App

Mit der FloodCheck-App können Bürgerinnen und Bürger durch die Eingabe ihrer Wohnadresse und die Beantwortung zusätzlicher Fragen zur baulichen Beschaffenheit ihres Wohnobjektes ermitteln, ob und wie stark das Risiko potentieller Starkregen- und Hochwassergefahren für das entsprechende Objekt ist. Das regionale Angebot von den Wasserverbänden Emschergenossenschaft und Lippeverband (EGLV) soll in den nächsten Monaten landesweit ausgedehnt werden. Bisher besteht das Angebot für die Städte Bochum, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Gladbeck, Herne und Herten.

https://floodcheck.net/



 

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