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Unnötige Notfälle: Mehr Unterstützung für Hausärzte

Die hausärztlichen Praxen in Oberberg müssen besser unterstützt werden. Das sagt der Oberbergische Hausärztinnen- und Hausärzteverband. Denn es gebe immer mehr Probleme bei der wohnortsnahen Versorgung – das überlastet die Praxen und auch den Rettungsdienst.

Veröffentlicht: Donnerstag, 06.06.2024 08:35

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Weil es weniger Praxen vor Ort gebe, werde der Rettungsdienst immer häufiger zu Einsätzen gerufen, die keine Notfälle sind, heißt es. Durch Notrufe bei kleinen Wehwehchen gehen jährlich zweistellige Millionenbeträge drauf, so der Verband. Das werde aber immer häufiger passieren, wenn die wohnortsnahe Versorgung nicht sichergestellt ist.

Um die Praxen zu entlasten, will der Oberbergische Verband Hausärztinnen und Hausärzte mit nicht-medizinischem Personal unterstützen. Schon 2016 wurden die Vorbereitungen für solche Hausarztzentren in Oberberg getroffen, mussten dann aber wieder eingestellt werden, weil sich der Bundesverband von einer Partnergesellschaft getrennt hat.

In Baden-Württemberg läuft ein ähnliches Test-Projekt. Der Verband erhofft sich davon positive Ergebnisse.

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