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Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass drei Niederländer Ende Juni vergangenen Jahres von Mitgliedern einer Kölner Drogenbande engagiert wurden. Sie haben daraufhin einen Mann in einer Lagerhalle in Hürth gefesselt und über mehrere Stunden gefoltert. Es folgten Explosionen in Köln und unter anderem in einem Mehrfamilienhaus in Engelskirchen-Loope, die letzten Sommer die Region in Unruhe versetzten. Laut Ermittlern gilt der Raub von 350 Kilogramm Marihuana als Auslöser des sogenannten Drogen-Krieges. Die drei Niederländer wurden jetzt alle zu rund neun Jahren Haft verurteilt, ein vierter erhielt eine Jugendstrafe von dreieinhalb Jahren.
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