
Urteil im "Legal-Highs"-Prozess
Ein Jahr und neun Monate auf Bewährung. So lautet das Urteil im „Legal Highs“ Prozess gegen zwei Männer aus dem Oberbergischen. Laut einer Sprecherin des Kölner Landgerichts sind sie wegen „gewerbsmäßigen Handeltreibens mit psychoaktiven Stoffen“ verurteilt worden.
Veröffentlicht: Freitag, 06.12.2019 05:15
Der Ältere der beiden soll eine Internetplattform betrieben haben, auf der er verbotene Kräutermischungen – sogenannte Legal Highs – verkauft hat. Damit soll er insgesamt 23.000 Euro verdient haben. Der Jüngere soll die Mischungen hergestellt und ihn damit beliefert haben.
Die beiden waren im Februar 2017 bei einer Drogenrazzia festgenommen worden: Auslöser waren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft in Landshut: Sie hatte bereits seit Juni 2016 gegen eine Gruppe ermittelt, die in großem Stil mit Legal Highs gehandelt haben soll.