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Urteil: zehn Jahre Haft für falschen Notfall-Sanitäter
© Radio Berg
Symbolbild: KI-generiert
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Urteil: zehn Jahre Haft für falschen Notfall-Sanitäter

„Haarscharf am Mord vorbei.“ – so sagt es der Vorsitzende Richter: Im Prozess um den falschen Notfall-Sanitäter, der unter anderem auch in Wermelskirchen im Einsatz war, ist das Urteil gefallen. Das Landgericht Kleve will den 30-Jährigen für zehn Jahre ins Gefängnis schicken, unter anderem wegen Totschlags. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig.

Veröffentlicht: Freitag, 24.07.2026 04:42

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„Zehn Jahre oder lebenslang?“ – diese Frage habe sich das Gericht gestellt, so der Richter. Die Anklage hatte eine Strafe von achteinhalb und die Verteidigung von anderthalb Jahre gefordert. Der 30-jährige Berufs-Kraftfahrer hatte eingeräumt, dass er sich wiederholt mit falschen Unterlagen als Notfall-Sanitäter ausgegeben habe.

Bei einem Einsatz in Wermelskirchen soll er einem Patienten eine falsche Infusion gelegt haben - eine Kollegin stoppte das rechtzeitig. Bei einem Einsatz in Kamp-Lintfort soll er einem schwer kranken Patienten ein ungeeignetes Medikament verabreicht und verhindert haben, dass ein Notarzt hinzugezogen wird. Der Mann starb im Krankenhaus.

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