
Veränderung der Innenstädte und Fachkräftemangel
Die abnehmende Attraktivität von Innenstädten und Ortszentren ist laut IHK Köln eins der großen Themen für die Region im Jahr 2022.
Die Corona-Pandemie habe zusätzlich zum Strukturwandel im Handel hin zum Onlineshopping das Problem noch einmal verschärft, sagte heute IHK Hauptgeschäftsführer Uwe Vetterlein zum Jahresauftakt 2022. die IHK will sich mit allen Beteiligten zusammensetzen und definieren, was in den Innenstädten stattfinden soll. Das soll dann je nach Stadt oder Ort ein dem Bedarf angepasster Mix aus Handel, Gastronomie, Freizeitangeboten und öffentlichen Treffpunkten werden.
Grundsätzlich optimistisch ist die IHK Köln, was die wirtschaftliche Entwicklung der Region angeht. Vor allem hinsichtlich der Fachkräftesituation sieht sie aber zunehmende Probleme insbesondere fürs Bergische Land.
Der Fachkräftemangel könnte laut IHK-Hauptgeschäftsführer Uwe Vetterlein ein stark limitierender Faktor für Wachstum in unserer Region werden und habe so das Potenzial für ein echtes Drama. Eine alternde Gesellschaft und ein Wegzug jüngerer Generationen in Großstädte betreffe vor allem das Bergische Land. Denn gingen junge Leute einmal zum studieren in die Stadt, kämen sie häufig nicht mehr zurück. Um gegenzusteuern müssten vor allem an Gymnasien Alternativen zum Studium vermittelt werden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 06.01.2022 16:46