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Verfahren nach Tod durch Lärmschutzwand eröffnet
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Verfahren nach Tod durch Lärmschutzwand eröffnet

Fast dreieinhalb Jahre nachdem eine Autofahrerin auf der A3 bei Köln-Dellbrück von einer Lärmschutzwand erschlagen wurde, rückt die juristische Aufarbeitung des Falls immer näher: Voraussichtlich im Sommer soll der Prozess gegen drei Beschuldigte beginnen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 04.04.2024 11:22

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Die Anklage ist zugelassen und das Hauptverfahren eröffnet, heißt es vom Kölner Landgericht. Laut Anklage soll Pfusch am Bau zu dem Unglück geführt haben: Im November 2020 hatte sich eine sechs Tonnen schwere Betonplatte gelöst und eine 66-Jährige in ihrem Auto erschlagen. Die Staatsanwaltschaft wirft einem Mitarbeiter der damaligen Baufirma unter anderem Totschlag durch Unterlassen vor. Zwei Mitarbeitern des Landesbetriebs Straßen wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. Die Lärmschutzwand soll nicht wie vorgeschrieben befestigt gewesen sein. Letztendlich hat dann Rost dazu geführt, dass sie abgestürzt ist, sagt die Anklage. Die Angeklagten sollen von den Baumängeln gewusst und nichts unternommen haben. 

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