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Verschärfte Situation bei Bergischen Tafeln
Symbolbild Essensausgabe
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Verschärfte Situation bei Bergischen Tafeln

Personalmangel, weniger Lebensmittel und steigende Kosten: Der Druck auf den Großteil der Tafeln im Bergischen steigt immer weiter. Außerdem gibt es immer mehr Bedürftige.

Veröffentlicht: Donnerstag, 15.09.2022 04:37

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Die meisten Tafeln rechnen im Winter mit einem weiteren Zuwachs an Kunden, spätestens wenn die ersten Rechnungen der Energieversorger in den Haushalten landen. Noch können die meisten Tafeln bei uns die Arbeit mit dem vorhandenen Personal gerade so stemmen – die Ausnahme ist Wipperfürth: Hier gibt es personal-bedingt erst Anfang Oktober die nächste Essens-Ausgabe.

Deutlich entspannter läuft es in Bergisch Gladbach: Hier ist man mit Bufdis personell gut aufgestellt.

Alle Tafeln merken aber bereits jetzt, dass sie weniger Lebensmittel zur Verfügung haben: Vieles, was früher bei ihnen gelandet ist, wird jetzt zum Beispiel als Obst vom Vortag noch in den Supermärkten zu einem niedrigen Preis verkauft. Dadurch müssen einige Tafeln wie die in Wermelskirchen zukaufen und auch die Menge an Lebensmitteln, die die Kunden bekommen, sind unter in anderem in Rösrath und Oberberg kleiner geworden.

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