
Viel mehr Pflegeplätze benötigt
Im Rheinisch-Bergischen Kreis werden in den nächsten Jahren deutlich mehr Pflegeplätze benötigt. Das ergibt sich aus dem aktuellen Pflegebericht, den der Kreis jetzt vorgelegt hat. Demnach brauchen bis 2022 mehr als 380 Menschen zusätzlich einen vollstationären Dauerpflegeplatz.
Auch bei der ambulanten Pflege gehen die Zahlen weiter hoch – hier werden mehr als 440 Plätze benötigt, so die Prognose. Außerdem muss für fast 700 Menschen mehr Pflegegeld gezahlt werden. Grund für die steigenden Zahlen ist der demografische Wandel, der für die Kommunen und den Kreis gerade in der Pflege eine große Herausforderung darstellt: Denn der steigenden Zahl der Pflegebedürftigen stehen immer weniger Fachkräfte gegenüber. Mit dem Pflegebericht sollen Institutionen und Kommunen im Kreis sich besser aufstellen und weiterentwickeln können. Er wird regelmäßig fortgeschrieben und soll die Grundlage für eine nachhaltige Planung der Pflege liefern.
Veröffentlicht: Freitag, 28.06.2019 14:26