
Viele bergische Unternehmen sehen mit Sorge auf den Brexit
Nach knapp 50 Jahren Mitgliedschaft und ewigem Hin und Her verlässt Großbritannien am Freitag die EU. Zunächst wird sich nicht viel ändern, denn bis zum Jahresende gilt eine Übergangsfrist, während der das Land im EU-Binnenmarkt und der Zollunion bleibt. Trotzdem blicken die bergischen Unternehmen mit Sorge auf den Brexit, heißt es von der IHK im Bergischen.
Veröffentlicht: Freitag, 31.01.2020 05:17
Für die bergischen Exportunternehmen gehöre Großbritannien mit zu den größten Handelspartnern. Im Oberbergischen sind besonders die Automobil-Zulieferer betroffen, sagt die IHK. Hier gebe es enge Verflechtungen nach Großbritannien. Entscheidend sei jetzt, dass Verträge zu Lieferketten aufrechterhalten und Zollfragen schnell geklärt werden.
Viele Unternehmen hätten bereits im Vorfeld reagiert und ihr Großbritannien-Geschäft reduziert oder eingestellt, vor allem in der Auto-, Pharma- und Chemieindustrie.
Um Unternehmen in Sachen Zölle auf dem Laufenden zu halten, hat die IHK eine Internetseite eingerichtet: www.ihk-koeln.de/200641