
Viele Einsätze wegen Sturmtief Yulia
Sturmtief Yulia hat den Jecken in der Region wegen diverser Zugabsagen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Für die Feuerwehren im Bergischen war es aber ein arbeitsreicher Karnevalssonntag mit vielen Einsätzen.
Veröffentlicht: Montag, 24.02.2020 05:37
Im Oberbergischen hat es rund 40 sturmbedingte Einsätze gegeben, im Rheinisch-Bergischen rund 25. Dabei mussten die Einsatzkräfte hauptsächlich wegen umgestürzter Bäume ausrücken. Verletzt wurde niemand.
Der Karnevalszug in Bergisch Gladbach war noch während der Aufstellung in der Senefelderstraße wegen starker Sturmböen abgesagt worden. Kurz darauf gegen 13 Uhr erfolgte eine Miniexplosion im angrenzenden Umspannungswerk der RWE und die Straße musste geräumt werden. Neben einem kurzzeitigen Stromausfall blieb die Mini-Explosion ohne Konsequenzen, hat die Feuerwehr mitgeteilt.
Um ihr Wurfmaterial trotzdem noch unter das jecke Volk bringen zu können, haben sich einige Fußtruppen aus Bergisch Gladbach spontan für den Rosenmontagszug in Odenthal-Eikamp angemeldet. Der startet um 11 Uhr 11. Die Züge im Bergischen finden wie geplant statt.
In Köln hat das Sturmtief Yulia mehr Schaden angerichtet: In Nähe des Gürzenich ist ein Baugerüst umgekippt, in Stammheim ist ein Baum auf einen unbesetzten Karnevalswagen gekracht. Die Stadt Köln hatte die Veedelszüge schon am Vormittag abgesagt.