Von Waldbröl nach Peru: Jenny arbeitet ehrenamtlich im Krankenhaus

Jenny Frank aus Waldbröl ist im März 2019 von Waldbröl aus nach Peru in die Anden aufgebrochen. Die junge Frau wollte etwas bewirken und arbeitet seitdem ehrenamtlich bei einer christlichen Hilfsorganisation, die in Peru ein Krankenhaus, eine Schule und ein Medienzentrum unterhalten.

"Ich habe mich nicht wirklich vorbereitet"

Waldbröl und Peru liegen mehr als 10.000 Kilometer auseinander. Eine halbe Weltreise. Jenny Frank aus Waldbröl hat nur manchmal Heimweh nach dem Bergischen. Jenny ist vor zweieinhalb Jahren recht spontan in das südamerikanische Land gegangen, um dort für eine christliche Hilfsorganisation ehrenamtlich in einem Krankenhaus zu arbeiten. Die gelernte Industriekauffrau wollte keinen Job von 9 bis 5 mehr machen. Also Tasche gepackt und ab in den Flieger Richtung Peru

Und da waren sie, die großen Hürden wie Sprachprobleme, fremdes Essen, eine völlig fremde Kultur und eine ganz andere Gefahrenlage als im beschaulichen Waldbröl. Neben der hohen Kriminalitätsrate sind es vor allem die Serpentinen Straßen in den Anden, die Jenny bis heute angst machen.

Es gibt sehr viele Unfälle.

Bevor sie in den Bus oder das Taxi steigt, schickt sie immer ein Stoßgebet nach oben.

Die Arbeit Vorort erfüllt sie, sie möchte nicht mehr in ihren alten Job zurück. Noch mindestens ein Jahr wird Jenny in Peru ehrenamtlich arbeiten, finanziert durch Spenden aus der Heimat, bevor sie ins Bergische zurück kommt.

Wenn Ihr euch über das Projekt informieren wollt, findet ihr hier mehr Infos.