
VRS-Bilanz: 20 Millionen Euro weniger Einnahmen
Der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) hat im vergangenen Jahr weitere Einnahmeverluste von rund 20 Millionen Euro verzeichnet. Das ergibt sich aus der am Montag vorgestellten Jahresbilanz. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 lag der Umsatz sogar um über 150 Millionen Euro niedriger.
Veröffentlicht: Montag, 04.04.2022 10:52
Die Abwärtsspirale habe sich zwar verlangsamt – dem ÖPNV stünden aber trotzdem noch schwere Zeiten bevor, heißt es vom VRS. Die Hoffnungen liegen auf mehr Hilfen vom Bund und dass wieder mehr Pendler vom Auto auf den ÖPNV wechseln. Das Angebot der Bundesregierung "90 Tage für 9 Euro pro Monat" könnten Bus und Bahn wieder attraktiver werden lassen, so VRS-Geschäftsführer Vogel. Wenn in den nächsten Tagen die offenen Fragen zur Umsetzung und Gültigkeit geklärt werden können, sei ein Start am 1. Juni möglich. Der VRS fordert aber auch nach den 90 Tagen mehr Unterstützung vom Bund. Ziel sei es, diese Förderung auch in die Tarife fließen zu lassen, also die Ticketpreise durch den Bund zu subventionieren.