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VRS: Weniger Umsatz im letzten Jahr
© Christian Güldner, Radio Berg
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VRS: Weniger Umsatz im letzten Jahr

Die Verkehrsunternehmen im VRS-Gebiet haben im letzten Jahr deutlich weniger Geld eingenommen. Laut der Donnerstag vorgestellten Jahresbilanz des VRS sind die Einnahmen durch Bus und Bahn in 2022 um 10 Prozent auf 483 Millionen Euro gesunken.

Veröffentlicht: Donnerstag, 13.04.2023 14:50

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Als Grund nannte VRS Geschäftsführer Michael Vogel auch das 9 Euro Ticket. Die Folgen der Corona Pandemie würden den ÖPNV im VRS-Raum weiter belasten, genau wie die stark angestiegenen Preise für Diesel und Strom. 

Ein weiteres Ergebnis: Knapp zwei Wochen nach dem Verkaufsstart des Deutschlandtickets zählt der VRS bereits etwa 10.000 Neukunden. Man gehe auch davon aus, dass die etwa aktuell aktiven 330.000 Abonnenten ebenfalls zu dem für sie günstigeren Deutschlandticket wechseln würden.

Mit dem Deutschlandticket sollen Autofahrer zum Umsteigen auf den ÖPNV gebracht werden. Damit das klappt, brauche es ein stärkeres Bekenntnis der Politik, sagt der VRS. Man habe mit anderen Verbünden eine Resolution auch nach Berlin geschickt. Um die Verkehrswende wirklich zu schaffen brauche es stabile und langfristige Fördergelder durch Bund und Land. 

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