Wahrscheinlich keine Steuererhöhungen in Wiehl und Reichshof

Gute Nachrichten für alle Reichshofer und Wiehler: Nach den bisherigen Haushaltsentwürfen wird es im kommenden Jahr keine Steuererhöhungen in den beiden oberbergischen Kommunen geben. Die Entwürfe für 2020 sind jetzt in die Räte eingebracht worden.

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Die Gemeinde Reichshof macht zwar ein Minus von über 600.000 Euro und in Wiehl fehlen laut Prognose zwei Millionen Euro, das kann durch Ausgleichs-Rücklagen in den Kommunen aber ausgeglichen werden. Als Gründe für die Fehlbeträge nennen beide Kommunen fehlende Gewerbesteuereinnahmen, beispielsweise durch Rückgänge in der Automobilbranche.

In Wiehl auch integriertes Stadtentwicklungskonzept Thema

Im Rat in Wiehl ist zudem noch das integrierte Stadtentwicklungskonzept für das Zentrum mit großer Mehrheit beschlossen worden. Ab 2021 soll die Bahnhofstraße neu gestaltet werden, im Anschluss geht es dann an die Platzflächen vor dem Rathaus.

Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept weiteres Thema in Reichshof

In Reichshof ging es im Rat außerdem noch einmal um die Aufwertung der Ortschaft Brüchermühle. Hierfür hatte es bisher keinen Förderantrag gegeben, da das Heimatministerium signalisiert hat, dass nicht in jeder Ortschaft Geld fließen kann. Die Gemeinde will jetzt aber einen neuen Anlauf für eine Finanzspritze für den Ort nehmen. In der Dorfmitte soll zum Beispiel ein Kreisverkehr entstehen, im Bereich des Sportplatzes soll es neue Sport- und Freizeitangebote geben.

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