
Die Diakonie Michaelshoven und der Palliativ-Förderverein hatten als Grund für das Aus veränderte Rahmenbedingungen seitens des Klinikums Waldbröl angegeben. Jetzt meldet sich das Klinikum zu Wort und widerspicht den Aussagen.
Die Hospizpläne nicht mehr zu verfolgen, sei die alleinige Entscheidung von Förderverein und Diakonie Michaelshoven gewesen, sagt das Klinikum Oberberg in einer Stellungnahme. Die Rahmenbedingungen hätten sich nicht geändert.
Auch die Datenlage sei seit Jahren unverändert. Deshalb habe man mit Erstaunen und Befremden die Aussagen von Diakonie und Förderverein zur Kenntnis genommen, heißt es.
Laut Diakonie hätte das Klinikum den Bedarf für ein Hospiz in Waldbröl nicht mehr gesehen, da es zu wenige Patienten gebe, die einen entsprechenden Platz benötigten. Deshalb hatte die Diakonie von dem seit Jahren geplanten Projekt mit Bedauern Abstand genommen.