Waldbröler zu acht Jahren Haft verurteilt

Acht Jahre Haft wegen Totschlags. So lautet das Urteil für einen 41-jährigen Waldbröler vor dem Bonner Landgericht. Der Mann hatte im vergangenen November seine Ehefrau mit einem Messer erstochen.

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Das Gericht ist mit dem Urteil der Forderung der Staatsanwaltschaft gefolgt. Es handele sich dabei nicht – wie von der Verteidigung angegeben – um einen minder schweren Fall, so eine Sprecherin. Der Mann hatte seine Frau mit 18 Messerstichen schwer verletzt, die Frau war an den Folgen der Verletzungen gestorben. Hintergrund der Tat war Eifersucht: Der Mann hatte zugegeben, dass er sich immer wieder mit seiner Frau gestritten habe, weil diese ein Verhältnis mit einem Arbeitskollegen eingegangen war. Einen Tag vor der Tat hatte der Waldbröler versucht sich das Leben zu nehmen, hatte aber überlebt. Am darauffolgenden Tag war dann ein Streit eskaliert. 

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