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Wasserwerk Refrath: Weiter Chlor, aber keine Keime mehr
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Wasserwerk Refrath: Weiter Chlor, aber keine Keime mehr

Das Wasser aus dem Wasserwerk Refrath wird voraussichtlich noch zwei bis drei Wochen gechlort – das hat die Belkaw jetzt mitgeteilt. Bei Untersuchungen des Wassers sind aber keine Verkeimungen mehr festgestellt worden.

Veröffentlicht: Montag, 29.08.2022 10:46

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Die Chlorung ist eine reine Schutzmaßnahme, sagt die Belkaw. Das Trinkwassernetz ist weiterhin nicht betroffen, sagt die Belkaw. Die Schutzchlorung am Werksausgang läuft in Absprache mit dem Gesundheitsamt. Gleichzeitig soll das gesamte Wasserwerk Refrath umfassend gereinigt und desinfiziert werden – das erfolgt abschnittsweise, so die Belkaw.

In der vorletzten Woche hatte es mikrobiologische Auffälligkeiten in einem Teil der Aufbereitung im Refrather Wasserwerk gegeben – daraufhin ist das Wasser gechlort worden. Das Trinkwasser kann aber weiterhin uneingeschränkt genutzt werden. Wie es zu den Auffälligkeiten kommen konnte, wird weiter untersucht. Chlor ist ein leicht flüchtiges Mittel zur Desinfektion von Trinkwasser und laut Trinkwasserverordnung zugelassen. Bereits kurze Zeit nach Entnahme des Wassers aus der Leitung ist es nicht mehr wahrnehmbar, sagt die Belkaw.

Folgende Orte sind betroffen: Das Wasserwerk Refrath versorgt die Stadtteile Asselborn, Bärbroich, Lückerath, Bensberg, Bockenberg, Kaule, Moitzfeld, Refrath, Alt-Refrath, Kippekausen, Frankenforst, und Lustheide. Außerdem sind die Kürtener Ortsteile Spitze sowie Dürscheid betroffen, in Overath sind es Klefhaus, Untereschbach, Immekeppel, Mitteleschbach.

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