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Wegen Corona: Dem Bergischen droht Schulden- und Insolvenzwelle
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Wegen Corona: Dem Bergischen droht Schulden- und Insolvenzwelle

Zwischen zehn und 15 Prozent mehr Beratungen wegen Überschuldung oder Privatinsolvenz. So schätzt eine Bergisch Gladbacher Schuldnerberatungsstelle die aktuelle Situation ein und rechnet für die kommenden Monate noch mit einem deutlich stärkeren Anstieg. Vor allem, weil die Menschen nach und nach ihre Rücklagen aufgebraucht haben werden.

Veröffentlicht: Dienstag, 23.02.2021 05:10

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"Die meisten Menschen, die jetzt zu uns kommen, haben nichts falsch gemacht. Sie haben einfach Pech und wegen Corona weniger Geld in der Kasse". Das sagen die Schuldnerberatungsstellen bei uns in der Region. Die Menschen hätten ihre Finanzen vor Corona geplant und wären ohne den Einkommenseinbruch auch gut aufgestellt.

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Überschuldungswelle könnte bevorstehen

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Wenn dann die Rücklagen aufgebraucht sind und noch Notfälle dazu kommen wie eine kaputte Heizung oder Waschmaschine, kann es schnell sehr eng werden. Die große Welle der Überschuldung oder der Privatinsolvenzen könnte also noch kommen. Damit rechnet zumindest die Bergisch Gladbacher Beratungsstelle.

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