
Weitere Details nach Babyfund in Müllsack
Nachdem in Kierspe im Märkischen Kreis ein neugeborenes Baby im Müll gefunden wurde, wird gegen die Mutter des kleinen Mädchens wegen versuchten Totschlags ermittelt. Die 31-Jährige sitzt in Köln in U-Haft und hat bisher erklärt, ihr Neugeborenes aus Angst in den Müll gelegt zu haben.
Veröffentlicht: Dienstag, 18.06.2019 04:53
Das Neugeborene hat etwa drei Stunden in dem Müllsack gelegen
Das Mädchen war am vergangenen Freitag zusammen mit Hausmüll in einer zugeknoteten Plastiktüte im Gebüsch entdeckt worden. Das Baby schwebt nicht mehr in Lebensgefahr, wird aber weiter im Krankenhaus behandelt.
Aufgefallen war die Tat weil die 31-jährige Mutter nach der verdeckten Geburt mit Blutungen in eine Klinik gebracht wurde. Eine Ärztin hat die Geburt festgestellt und die Polizei informiert. Die Frau hat einen Verlobten und eine einjährige Tochter- Die Mutter ist vor der Tat in keiner Weise aufgefallen.