
Weitere Schulbusse sollen für etwas Entspannung im Schülerverkehr sorgen
Viele Eltern im Bergischen sind sauer: während die Klassen in vielen Schulen wegen der Corona-Gefahr getrennt werden und Abstandsregeln gelten, werden die Schüler in den Bussen durchmischt und zusammengedrängt. Mit zusätzlichen Fahrten wollen die beiden bergischen Verkehrsunternehmen Wupsi und OVAG für etwas Entlastung sorgen. Die Busunternehmen sind jedoch an ihre Grenzen gelangt.
Veröffentlicht: Montag, 24.08.2020 04:53
Die OVAG hat alle Busse zusammengekratzt, die man zusätzlich bekommen konnte, sagte uns Geschäftsführerin Corinna Güllner. Im Ergebnis sind das vom Kleinbus bis zum Reisebus insgesamt 15 Fahrzeuge. So gibt es seit heute zum Beispiel zusätzliche Fahrten in Gummersbach, Wipperfürth, Engelskirchen und Wiehl. Alle eigenen Busse und Fahrer der OVAG waren und sind ohnehin morgens und mittags im Einsatz.
Auch die wupsi setzt inzwischen Zusatzbusse für die Schüler ein, zum Beispiel in Kürten und Herkenrath. Um die Probleme aber wirklich zu lösen fordern die Verkehrsunternehmen zum Beispiel gestaffelte Anfangszeiten an den Schulen. Über entsprechende Konzepte soll jetzt miteinander gesprochen werden.