Weiterhin wenig Betrieb im ÖPNV

Die Corona-Pandemie macht sich noch immer in den Bussen im Bergischen bemerkbar. Nach wie vor nutzen weniger Menschen den ÖPNV. Auch wenn die Zahl der Fahrgäste im Vergleich zu Anfangs-Corona-Zeiten in den letzten Wochen wieder hochgegangen ist, ist man noch nicht wieder auf dem normalen Niveau. 

Bei der wupsi, RVK und auch der OVAG sind die Busse aktuell nur zu 60 Prozent ausgelastet im Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten. Weil aktuell Ferienzeit ist, in der sowieso eine schwächere Nachfrage herrscht, sei die Lage aber auch schwer einzuschätzen. Man müsse jetzt abwarten, wie die Situation in den Bussen nach den Ferien wieder aussieht. Zu Anfangs-Corona-Zeiten lag die Auslastung bei der wupsi zum Beispiel nur noch bei 30 Prozent, bei der OVAG gab es einen noch massiveren Einbruch mit nur 10 Prozent Auslastung der Busse.

Was das Linienangebot betrifft, fahren fast alle Verkehrsbetriebe wieder den Normalbetrieb. Lediglich die Nachtbusse sind noch nicht wieder im Einsatz, weil auch das Abendangebot mit den noch geschlossenen Clubs und Bars noch nicht wieder da ist, heißt es zum Beispiel von der wupsi.

Die Corona-Schutzmaßnahmen wie das Tragen einer Maske würden die Fahrgäste eigentlich gut annehmen, berichten die drei Verkehrsbetriebe. Im Großen und Ganzen hält sich die Masse dran und hat Verständnis für die Schutzmaßnahmen, heißt es. Natürlich gibt es immer mal wieder auch Konflikte, wo die Busfahrer noch einmal auf die Maskenpflicht hinweisen müssen, aber dass es eskaliert und man die Polizei dazurufen muss, ist wirklich selten, sagt die OVAG. Also bei uns im Bergischen ist das nicht so dramatisch wie vielleicht in manchen Großstädten.

Damit Fahrgäste auch wieder vorne einsteigen und Tickets im Bus kaufen können, bauen zudem gerade alle drei Verkehrsbetriebe nach und nach Schutzscheiben in ihren Bussen ein. 

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