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Weniger Insolvenzen als gedacht
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Weniger Insolvenzen als gedacht

Im ersten Halbjahr diese Jahres hat es weniger Insolvenzen gegeben als noch im Jahr davor. Der Rückgang beträgt 33 Prozent im Oberbergischen, im Rheinisch-Bergischen sind es rund 10 Prozent laut Landesstatistikern.

Veröffentlicht: Freitag, 11.09.2020 08:44

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Die Corona-Krise macht sich hier auf den ersten Blick nicht bemerkbar. Das wird aber noch kommen. "Nachlaufender Konjunkturindikator" nennen das die Experten. Klingt kompliziert, heißt aber eigentlich nur: Man wird erst später sehen, wie stark die Krise war. Denn es gibt Gründe, dass die Firmen und Privatpersonen im Bergischen nicht direkt Insolvenz angemeldet haben. Die Insolvenzgerichte haben zum Beispiel in den letzten Monaten nur eingeschränkt gearbeitet. Das gilt auch für die Schuldnerberatung. Außerdem ist die Insolvenzantragspflicht noch bis Ende Septemer ausgesetzt. Einigen Betrieben werden auch die staatlichen Hilfen vorerst geholfen haben, eine Insolvenz zu vermeiden. 

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