
Weniger Intensivbetten im Bergischen
Die Zahl der Betten auf den Intensivstationen unserer zehn bergischen Krankenhäuser ist im letzten Jahr gesunken. Das ergibt sich aus aktuellen Zahlen der Landesstatistiker fürs letzte Jahr. Gab es 2021 noch mehr als 100 Intensiv-Betten, waren es im letzten nur noch 95.
Veröffentlicht: Montag, 18.09.2023 04:21
Besonders deutlich ist die Zahl im Rheinisch-Bergischen gesunken.
In Rhein-Berg ist die Zahl der Intensiv-Betten um mehr als 15 Prozent eingebrochen, in Oberberg um knapp zwei Prozent. Mit dem Rückgang liegen beide Kreise im NRW-weiten Trend.
Schaut man auf die Zahl der Betten im Ganzen, ist die Zahl im Jahresvergleich nur minimal gesunken.
Um mehr als 2.400 gestiegen ist dagegen die Zahl der Patienten, die vollstationär in einem bergischen Krankenhaus versorgt worden sind: Im letzten Jahr waren es fast 86.000 und damit annährend genauso viele wie im Corona-Jahr 2020. m Schnitt haben die Patienten in Oberberg fast acht Tage im Krankenhaus verbracht – in Rhein-Berg waren es rund anderthalb Tage weniger.
Insgesamt arbeiten über 910 Ärztinnen und Ärzte in den bergischen Kliniken. Dazu kommen noch einmal fast 2.400 Pflegekräfte. Auffällig ist dabei aber die deutliche Schere zwischen unseren Kreisen: Während es in Oberberg fast 1.400 Pflegekräfte sind, sind es in Rhein-Berg nur etwas über 950. Das liegt vor allem daran, dass es im Oberbergischen insgesamt mehr Krankenhäuser gibt.