
Weniger junge "Komasäufer" im Bergischen
Die Krankenhäuser im Bergischen mussten zuletzt deutlich weniger Kinder und Jugendliche mit einer akuten Alkoholvergiftung behandeln. Die Zahl der jungen sogenannten Komasäufer lag 2018 so niedrig wie seit 10 Jahren nicht mehr. Insgesamt 125 Kinder und Jugendliche im Bergischen haben sich innerhalb eines Jahres so stark betrunken, dass sie stationär im Krankenhaus aufgenommen werden mussten.
Veröffentlicht: Donnerstag, 03.09.2020 14:38
Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet das für den Rheinisch-Bergischen Kreis einen Rückgang um 16 Prozent, für den Oberbergischen Kreis sogar um 23 Prozent. Die erfreuliche Entwicklung war sowohl bei den Jungen als auch bei den Mädchen zu beobachten. Auch landesweit gab es bei den 10 bis 19-Jährigen insgesamt weniger Komasäufer – hier lag der Rückgang insgesamt bei gut fünf Prozent.