Weniger Stress im Job

Die Sommerferien sind rum, der Alltag mit Schule und Job hat uns wieder. Und viele von uns sind jetzt schon wieder mittendrin - in der Stress-Falle. Laut Umfragen fühlen sich 9 von 10 Arbeitnehmern regelmäßig gestresst von ihrem Job.

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Stress fängt zu 100 Prozent im eigenen Kopf an

Dagegen könnt Ihr einiges tun. Zu den beiden größten Stress-Faktoren zählen ständige Unterbrechungen, sei es durch Telefonate, Kollegen, Kunden, die was fragen oder auch technische Probleme und die Flut an E-Mails die ununterbrochen in unseren Accounts aufläuft. Schirmt Euch zumindest zeitweise davon ab. Das geht zum Beispiel so: Mails nur zu bestimmten Zeiten am Tag bearbeiten, das Telefon auch mal eine Zeit lang auf den Kollegen umschalten, wenn ich hochkonzentriert arbeiten muss, bei Hilferufen der Kollegen überlegen, ob ich sofort helfen muss, oder ob das auch noch Zeit hat und wer im Großraumbüro arbeitet kann sich Schallschutzkopfhörer anziehen.

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So viele Störquellen wie möglich ausschalten

Dann könnt Ihr konzentriert arbeiten. Das zunehmende Arbeitstempo oder ein Berg von Arbeit auf dem Schreibtisch sind weitere Stress-Faktoren. Da hilft eine Prioritätenliste. Nehmt Euch jeden Tag ein paar Minuten Zeit den Tag zu strukturieren. Dabei schreibt Ihr die drei wichtigsten Dinge auf, die unbedingt erledigt werden müssen und erst danach kommt der Rest. Auch die richtige Musik kann entspannen, meditative Klänge können den Stress-Pegel bis zu 65 Prozent senken. Das Stück Weightless von Marconi Union ist zusammen mit Musiktherapeuten zum Entspannen entwickelt worden.

Ganz wichtig sind auch die eigenen Erwartungen und Ziele. Die sollten realistisch und erreichbar sein. Notfalls muss jeder von uns lernen, auch mal ein klares "Nein" zu sagen, wenn die Arbeitsbelastung zu hoch wird.

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Welcher Job stresst am meisten?

Die stressigsten Jobs sind im Dienstleistungsbereich, bestätigt auch eine Studie der Gewerkschaft ver.di. Wer Stress liebt, sollte Kellner werden, wissenschaftliche Langzeitstudien haben den Job des Kellners als den stressigsten der Welt enttarnt. Immer unter Druck, das Essen muss schnell zum Gast und der ist manchmal dann auch noch unzufrieden, obwohl man alles gegeben hat. Am glücklichsten sind laut Umfrage übrigens Landschaftsgärtner und Floristen, dicht gefolgt von Friseuren, Kosmetikerinnen, Klempnern, Ärzten und Architekten. 

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