
Wermelskirchen: Flüchtlingsunterkunft im Obi
Wir wollen keine Turnhallen-Unterbringung! Darin sind sich viele bergische Kommunen einig, wenn es um die Flüchtlingsunterbringung geht. Genauso eint sie aber auch der Platzmangel: Es gibt kaum noch Wohnraum für die geflüchteten Menschen, die das Land unseren Kommunen zuweist. Die Stadt Wermelskirchen hat jetzt vorgesorgt und den ehemaligen Obi in Tente angemietet.
Veröffentlicht: Mittwoch, 27.12.2023 13:22
Der einstige Baumarkt ist eine von mehreren Optionen, die die Stadt für die Flüchtlings-Unterbringung gemietet oder gekauft hat. Das Ziel: Die Menschen dezentral und über das komplette Stadtgebiet verteilt unterbringen. Im Obi-Markt könnte ein Teil des Bürotraktes zur Unterkunft werden, wenn es sonst keinen Platz mehr gibt. Bis zu 65 Menschen könnten dort unterkommen. Die Miete für das Gebäude ist im Vergleich zu einer Containerlösung günstiger für die Stadt. Nichtsdestotrotz sucht die Stadt immer noch nach Wohnungen für anerkannte Flüchtlinge.