
Wermelskirchen: Freispruch nach Brandserie gefordert
Der vorletzte Prozess-Tag rund um die Brandserie in der Wermelskirchener Innenstadt letzten Juni ist am Donnerstag mit einer Überraschung zu Ende gegangen: Neben seinem Verteidiger hat auch die Kölner Staatsanwaltschaft einen Freispruch für den zum Zeitpunkt der Brände 34-jährigen Angeklagten gefordert. Ihr fehlt es an starken Indizien gegen den Mann.
Veröffentlicht: Donnerstag, 05.03.2026 13:53
Ob das Gericht der Forderung Folge leisten wird, zeigt sich beim letzten Prozess-Tag kommenden Dienstag. In der Anklageschrift wird dem Mann unter anderem versuchter Mord und besonders schwere Brandstiftung vorgeworfen: Demnach soll er am 7. Juni Feuer in drei Mehrfamilien-Häusern in der City gelegt haben. Dabei soll er in Kauf genommen haben, dass Menschen zu Tode kommen.
Die Bewohner konnten gerettet werden – allerdings hatten 40 Menschen ihre Wohnungen verloren. Eins der Häuser wurde so stark beschädigt, dass es abgerissen werden musste.