
Wermelskirchen: Keine Amtsanmaßung
Im Sommer 2019 hat er für Schlagzeilen im Bergischen gesorgt: Ein damals 27-jähriger Wermelskirchener musste sich jetzt vor Gericht verantworten, weil ihm vorgeworfen wurde, mehrfach als Polizist aufgetreten zu sein. Vom Vorwurf der Amtsanmaßung hat ihn das Wermelskirchener Amtsgericht freigesprochen.
Veröffentlicht: Mittwoch, 10.02.2021 09:48
Der Mann fuhr ein Auto, dass mit Folien so beklebt war, dass es einem Streifenwagen ähnlich sah. In diesem Auto hatte die Polizei 2019 ein Messer und Softair-Nachbauten eines Maschinengewehrs und einer Pistole gefunden. Im Handschuhfach lag außerdem eine Schreckschusswaffe.
Wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz hat das Amtsgericht den Wermelskirchener zu einer geringen Geldstrafe verurteilt. Insgesamt 800 Euro muss er zahlen. In Sachen Amtsanmaßung hat das Wermelskirchener Amtsgericht den Mann aber frei gesprochen. Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht.