
Wermelskirchen: Mutmaßlicher Axt-Angreifer nach Brückensturz weiter nicht vernehmbar
Der Mann, der in Wermelskirchen seine Eltern mit einer Axt angegriffen haben soll, ist weiter nicht vernehmungsfähig. Er war nach der Tat am vergangenen Freitagmorgen von einer Brücke an der A1 gesprungen und dabei schwerstverletzt worden. Laut Staatsanwaltschaft ist der 28-Jährige weiterhin nicht ansprechbar.
Veröffentlicht: Dienstag, 05.10.2021 08:55
Auch die Eltern des Mannes befinden sich weiter im Krankenhaus. Der Vater schwebe in Lebensgefahr, sagt die Kölner Staatsanwaltschaft. Sie hat inzwischen einen Haftbefehl wegen versuchten Mordes in zwei Fällen beantragt. Der 28-Jährige soll am frühen Freitagmorgen im gemeinsamen Haus seine Eltern mit der Axt schwer verletzt haben. Danach soll er geflüchtet und dann gegen 7.30 Uhr von der Brücke an der A1 gesprungen sein. Weil Autofahrer auszuweichen versuchten, war die Strecke stundenlang gesperrt.