
Wermelskirchen: Viele Zeugen sagen aus im Axt-Prozess
Kein anderer Fall hat das Kölner Landgericht in dieser Woche so oft beschäftigt, wie der sogenannte Axt-Prozess von Wermelskirchen. Jeden Tag ist verhandelt worden und viele Zeugen haben ausgesagt: An diesem Freitag geht der Prozess weiter. Ein 29-Jähriger muss sich wegen versuchten Mordes verantworten
Veröffentlicht: Freitag, 12.08.2022 07:48
Er soll seine Eltern nachts in ihrem Bett mit einer Axt verletzt und sich dann von der A1-Brücke Hünger gestürzt haben.
Alle haben schwer verletzt überlebt. Der Angeklagte sitzt noch im Rollstuhl. Zu Beginn des Prozess hatte er die Hiebe mit der Axt zugegeben. Er habe seine Eltern aber nicht töten wollen, sagt er.
In dieser Woche sind viele Zeugen vernommen worden, darunter der Schwager des Angeklagten, der das Ehepaar gefunden hatte, ein Jugendfreund, der von einem problematischen Verhältnis des 29-Jährigen zu seinem Vater erzählt hat und eine Rechtsmedizinerin, die über die zahlreichen Verletzungen aller Beteiligten berichtet hat.