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Waldbrand Gummersbach
© Heike Magnitz
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Wiederaufforstung läuft an - Pilotprojekt geplant

Waldbrände an Ortsrändern vermeiden! Dafür startet das Regionalforstamt Bergisches Land jetzt ein Pilotprojekt, das NRW-weit richtungsweisend sein soll. Das Bergische sei eins der Gebiete mit der höchsten Waldbrandgefahr in NRW, so ein Sprecher. Das habe auch der große Waldbrand in Gummersbach-Strombach vor vier Wochen gezeigt.

Veröffentlicht: Mittwoch, 20.05.2020 14:34

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Bisher sei nur das Holz entfernt werden, in dem der Borkenkäfer noch aktiv ist, jetzt müsse vor allem an den Ortsrändern sämtliches Totholz entfernt werden, um die Bevölkerung vor einem großen Waldbrand zu schützen, sagt der Sprecher des Regionalforstamtes. In einem ersten Schritt werden die Gefahrenlagen erfasst, anschließend sollen die privaten Waldbesitzer mit ins Boot geholt werden. Inwiefern sie im Rahmen der Gefahrenabwehr zur Mitarbeit verpflichtet werden können und ob ihnen eine finanzielle Entschädigung zu steht, wird noch geprüft. Außerdem sollen in den gefährdeten Gebieten breite Brandschneisen geschlagen und Zuwege für Löschfahrzeuge geschaffen werden.    

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Feuerwehr zieht noch einmal Bilanz

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Wir brauchen eine bessere Versorgung mit Löschwasser, mehr geländetaugliche Einsatzfahrzeuge und eine leichtere Ausrüstung. Das sagt die oberbergische Feuerwehr nach dem Waldbrand. Das Feuer hatte eine Fläche von 21 Hektar vernichtet, circa 1000 Einsatzkräfte waren eine Woche lang Tag und Nacht vor Ort. Die Zusammenarbeit habe hervorragend funktioniert, dennoch müsse das Vorgehen optimiert werden.

Durch den Klimawandel und die Borkenkäferschäden könne es immer wieder zu großen Bränden kommen, sagt Einsatzleiter Detlev Hayer. Zurzeit werden unter anderem sämtliche Gewässer, die als Löschwasserquellen in Frage kommen, auf Karten verzeichnet. Außerdem will das Land in Zukunft drei Hubschrauber zur Verfügung stellen, die zu Wasserwerfern umgerüstet werden können. 

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