
Wiehl: Wohnen soll nicht noch teurer werden
Immer mehr Kommunen im Bergischen entscheiden sich im Zuge der anstehenden Grundsteuerreform für unterschiedliche Hebesätze bei der Grundsteuer B. Das bedeutet es wird unterschieden zwischen Wohngrundstücken und gewerblich genutzten Bereichen. Der Rat der Stadt Wiehl hat am Abend einstimmig differenzierte Hebesätze beschlossen, um das Wohnen letztlich nicht noch teurer zu machen, hieß es.
Veröffentlicht: Mittwoch, 18.12.2024 10:26
Und so liegt die Grundsteuer B im kommenden Jahr für Wohngrundstücke nahezu unverändert bei 535 Prozent. Die Grundsteuer B zahlt jeder Immobilienbesitzer und indirekt auch jeder Mieter über die Nebenkosten. Für gewerblich genutzte Grundstücke steigt sie auf 960 Prozent.
Auch der Haushalt fürs nächste Jahr ist am Abend mit einem prognostizierten Minus von gut 3 Millionen Euro beschlossen worden.