
Wiehltalbrücke: drei Systeme sollen die marode A4-Brücke schützen
Die Wiehltalbrücke auf der A4 bleibt das große Sorgenkind für Pendler und die Wirtschaft im Bergischen. Doch es gibt Fortschritte: seit rund einem Monat laufen die neuen WIM-Anlagen, die zu schwere LKW automatisch erkennen und für die Schrankenanlage gibt es jetzt einen konkreten Zeitplan.
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Die Schrankenanlage ist bereits beauftragt und befindet sich in der Detailplanung, heißt es jetzt von der Autobahn GmbH. Anfang Dezember soll sie in Betrieb gehen und LKW über 44 Tonnen automatisch zur Abfahrt zwingen, vergleichbar mit dem System, das viele von der A4 am Kölner Eifeltor kennen. Bis dahin läuft die WIM-Anlage. Sie misst das Gewicht der LKW automatisch und fordert zu schwere Fahrzeuge per Anzeigetafel auf, die Autobahn zu verlassen. Ergänzt wird das Ganze durch ein CB-Funkwarnsystem, das seit Mai LKW-Fahrer mehrsprachig auf das Abstandsgebot auf der Brücke hinweist.
Insgesamt gibt es also nun drei Kontrollsysteme. Mit dem Ziel, die marode Brücke so lange wie möglich zu schützen, bis ein Neubau möglich ist.