
Mit den zwei Kilometern sind wir noch lange nicht am Ende angekommen, sagt uns der verantwortliche Höhlenforscher Stefan Voigt. Er gehört zu den Entdeckern der Millionen Jahre alten Höhle im Ründerother Mühlenberg. Mitte März hatte er sie zum ersten Mal betreten. Einige der entdeckten Gänge sind bis zu fünf Meter breit und zehn Meter hoch. Geprägt sind sie von vielen mineralische Ablagerungen, Tropfsteine, Kristalle und Korallen.
Tatsächliche Größe noch nicht absehbar
Wie groß die Höhle tatsächlich ist, lasse sich derzeit noch nicht abschätzen. Die Gemeinde Engelskirchen plant, dass die Forschungsergebnisse bald in der Aggertal-Höhle öffentlich präsentiert werden – die Windloch-Höhle selbst wird dagegen für Besucher nicht zugänglich gemacht. Im Juli will der Rat über die weitere wissenschaftliche Untersuchung der Höhle sprechen und ein entsprechendes Abkommen beschließen.